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Patrizius
Ich bin Patrizius. Ja, meine Mutter hatte Hohes mit mir vor.
Ich bin der Bastard eines Grafen. Meine Mutter war eine einfache Frau.
So wurde mir wenigstens die Gunst zu Teil, in jungen Jahren in ein Kloster
zu kommen. Ich sollte nach dem Wunsche der Mutter, mit Unterstützung
des Vaters ein Geistlicher werden. So wurde ich in meiner Kindheit in
das Kloster des Ordo Sancti Benedicti in Kamenica (Chemnitz) gebracht.
Dort wurde
ich in
- Religion
- Schrift
- Sprache
- Geschichte
- aber auch in der Kunst des
ausgebildet.
Aber das Klosterleben behagte mir nicht. So verlies ich nach 8 Jahren
heimlich das Kloster und schlug mich mehr schlecht als recht durchs Leben.
In dieser Zeit lernte ich mit dem Bogen umzugehen und das Messer zu benutzen.
Ich schloss mich einem Kreuzzug ins geheiligte Land an.
Unser Schiff hatte das Glück die Ufer des geheiligten Landes zu erreichen.
Ich schloss mich einem Ritter als Knappe an, der seinen bei der Überfahrt
verloren hatte.
Er begann mit meiner Ausbildung am Schwert.
In seinem Gefolge reisten wir nach Jerusalem. Gesehen habe ich die Stadt nie.
Wir wurden unterwegs von Saraszenen überfallen, die die meisten unserer
Truppe
niedermetzelten Uns Jungen liessen Sie am Leben. Doch wie wir nach allzu
kurzer Zeit erfahren mussten, auch nur, um uns als Sklaven zu verkaufen.
Ich geriet an einen, wie ich meine, muslimischen Edelmann. Und landete wieder
in der Küche. Nun wird ja viel abscheuliches von den Heiden berichtet,
aber sie
schlugen mich auch nicht öfter, als mein ehemaliger Herr und die Mönche
vor ihm.
In dieser Zeit lernte ich viele seltsame Gewürze und Speisen kennen. In
der Zeit
lernte ich ihre Sprache und ihre Schrift. Es vergingen wieder 5 Jahre. Eines
Tages
verreiste mein Herr und nahm mich mit sich.
Unserer Reise führte gehn Jerusalem. Diesmal sollte ich die geheiligte
Stadt sehen.
Die Truppen unter dem Kommando meines Herren wurden in ein Gefecht mit christlichen
Truppen verwickelt. In dem Chaos der Schlacht floh ich. Ich schaffte es halb
verdurstet
nach Jerusalem. Gott muss seine schützende Hand über mich gehalten
haben.
Nach diesen Mühsalen zog es mich wieder in das Abendland zurück.
Danke meiner
Erlebnisse, die ich jedem zum besten gab, der sie hören wollte, konnte
ich mich recht
gut durchschlagen.
Mein Weg kreuzte den des edlen Freiherrn Alexander von Randeck, in dessen Dienste ich
trat. Dort wurde mein Ausbildung am Schwert fortgesetzt. Dank meiner Kochkünste und
der Ausbildung des Klosters schaffte ich es Truchsess des Freiherrn zu werden.
So diene ich jetzt für Sold dem Freiherrn, wenn wir an seinem Hof weilen
als
Vorsteher der Küche, wenn wir auf Reisen sind, koche ich auch selber.
In
Zeiten des Kampfes streite ich mit Bogen oder Schwert und Schild Seite an Seite
mit den
anderen Kriegern der Freien von der Karlshöhe.
Privat:
Geboren in Dohna, wohne ich jetzt in Dresden.
Ich hatte schon seit
langen
Interesse
am Mittelalter und am Schwertkampf.
Eins ergab das andere (s. Geschichte) und jetzt habe ich die Möglichkeit meine
Hobbys Mittelalter, Bogensport und Kochen zusammen auszuleben.
Das nötige Geld
dazu
verdiene ich mir als selbstständiger IT-Dienstleister.
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